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Geschafft - die zweite Anreise-Etappe

Mit einer Stunde Verspätung sitzen wir nun glücklich in unserem Hotel in Dijon und leeren den Rest unserer Rotweinflasche. Doch der Reihe nach ...

Der Tag begann ganz entspannt mit einem leckeren Frühstück bei Mario und Elke im verregneten Stansstad. Christine war zu dieser Zeit schon im Zug unterwegs in Richtung Basel.

Dann hiess es für mich erst einmal Auto aus- und Fahrrad aufladen. Autoschlüssel hinterlegen und Mario bei den letzten Arbeiten am Velo helfen. So blieb nach dem Mittagessen sogar noch Zeit für ein kurzes Mittagsschläfchen. Kurz nach 13:00 Uhr hiess es dann langsam aufbrechen. Dafür hatten wir uns aber wettertechnisch den denkbar schlechtesten Zeitpunkt ausgesucht. Denn die 500m, die Mario und ich mit Fahrrad zurücklegten, fuhren wir wirklich im strömenden Regen. Als wir am Bahnhof ankamen, war der Spuk vorbei und dann fuhren wir immer weiter ins schöne Wetter hinein.

Via Luzern erreichten wir Basel, wo Christine bereits auf uns wartete. Wir schoben unsere Velos in den französischen Teil des Bahnhofs und fuhren dann via Mulhouse und Belford bis nach Besançon. Das klappte ganz gut und obwohl die Fahrradabteile in den französischen Zügen recht klein sind, mussten wir nur in einem der Züge unser Gepäck abladen. Und die Züge waren auch fast pünktlich. Die 5 Minuten Verspätung in Besançon haben uns aber trotzdem den Anschluss gekostet. Bahnsteigwechsel mit 3 vollbeladenen Fahrrädern kostet eben doch etwas Zeit. So hatten wir eine Stunde Wartezeit bis zum nächsten Zug nach Dijon. Und was tut der entspannte Radler in dieser Zeit ... erst mal die von Mario geschmierten Sandwiches auspacken. Doch Sandwiches trocken ... also kramte jeder von uns einen Becher aus der Tasche und die Flasche Rotwein wurde bereits auf dem Bahnhof geöffnet. So lässt sich auch eine Stunde Wartezeit gut überbrücken. Und so erreichten wir bei einer Fahrt in den Sonnenuntergang gegen 22:00 Dijon. Fast die gesamte Fahrt führte uns durch herrliche Landschaften. Landschaften, durch die wir in rund 2 1/2 Wochen in umgekehrter Richtung mit dem Fahrrad fahren werden.

Ein langer aber guter und behüteter Tag geht nun zu Ende ...

Abfahrt in Stansstad
Abfahrt in Stansstad
nun sind wir komplett
nun sind wir komplett
radeln in Frankreich
radeln in Frankreich
Sonnenuntergang auf der Fahrt nach Dijon
Sonnenuntergang auf der Fahrt nach Dijon

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Kommentare: 4
  • #1

    Christa (Freitag, 23 Mai 2025 22:54)

    Toll!! Ich wünsche euch weiterhin schönes Wetter und eine gute Fahrt ��

  • #2

    Ulli F. (Samstag, 24 Mai 2025 11:25)

    Rotwein zum Start und Champanger zum Abschluss vielleicht? Oder lieber doch Whisky?

  • #3

    Karin (Samstag, 24 Mai 2025 16:04)

    Bist nicht nur in „Schönschreiben“ Klasse…!

  • #4

    H.P. (Samstag, 24 Mai 2025 21:15)

    Freu mich schon auf den Vortrag. Gute Reise.