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Hoch hinaus

Hoch hinaus ging es heute wirklich. Immerhin 117 Höhenmeter standen am Ende des Tages auf dem Zähler ... doch der Reihe nach.

Der Tag begann mit einer weniger schönen Überraschung. Nach einer recht frischen Nacht haben wir unsere Sachen gepackt und gewartet und wollten um 09:00 auf dem Campingplatz frühstücken. Doch heute, zum Montag, war das kleine Restaurant auf dem Campingplatz geschlossen. Und so mussten wir, nach einigen administrativen Dingen auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, ohne Frühstück losradeln. Zum Glück führte unser Weg am Lidl vorbei, wo es frische Croissants und  "kalten Kaffee" gab. Nun konnte der Tag richtig beginnen. Zunächst radelten wir hinein ins Zentrum von Saint-Nazaire, am Hafen und den ehemaligen U-Boot Hallen vorbei. Im 2. Weltkrieg war Saint-Nazaire Stützpunkt der deutschen U-Boot Flotte und die Bauten und Bunker sind heute noch erhalten. Die waren wohl wirklich für die Ewigkeit gebaut. Danach führte der gut ausgeschilderte Radweg durch den Hafen. Genau wie in Bremerhaven heisst es da wirklich aufpassen, bei den vielen Ausfahrten und Eisenbahnschienen. Unser erstes Ziel war die riesige Brücke, die die Mündung der Loire überspannt. Leider hörte die Ausschilderung dahin irgendwann auf und wir mussten lange suchen, bis wir den richtigen Weg zur Brücke gefunden hatten. Und dann ging es eben wirklich hoch hinaus. Die Überquerung der Loiremündung war der Höhepunkt, aber auch die Herausforderung des Tages. Denn diese Bücke ist mit knapp 3,4km Länge eine der längsten Hängebrücken Frankreichs. In der Mitte der Brücke führt sie bei Niedrigwasser - und das hatten wir gerade - in einer Höhe von 67 Metern über die Loire. Und das hiess natürlich erst mal diese 67 Meter hinaufstrampeln. Und für Radfahrer gibt es dafür nur einen schmalen Randstreifen. Aber die Autofahrer sind hier generell sehr rücksichtsvoll gegenüber Radfahrern.

Am gegenüberliegenden Ufer, in Saint-Brevin-les-Pins begann dann der eigentlich Loire-Radweg und somit auch der Spass auf unserer Tour. Über herrlich ruhige Wege und Nebenstrassen rollten wir dahin, fanden in Corsept einen offenen Bäcker für Kaffee und Tartelets au Citron und in Le Migron unseren anvisierten Campingplatz - klein, ruhig, sauber, perfekt. Nach dem obligatorischen Bier bei der Ankunft bauten wir unsere Zelte auf, gönnten uns eine Dusche und sitzen nun, nach einem selbst gekochten Abendessen gemütlich zusammen und lassen den Tag ausklingen ... 

Die Freiheitsstatue von Saint-Nazaire
Die Freiheitsstatue von Saint-Nazaire
Die Auffahrt zur Brücke über die Loire
Die Auffahrt zur Brücke über die Loire
Geschafft, die Brücke liegt hinter uns
Geschafft, die Brücke liegt hinter uns
Café et Tartelletes au Citron
Café et Tartelletes au Citron
Am heutigen Ziel
Am heutigen Ziel

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Kommentare: 6
  • #1

    Karin (Montag, 26 Mai 2025 20:12)

    Danke Max, erinnere mich sehr gut an die „Bunker für die Ewigkeit“!!

  • #2

    Laura (Montag, 26 Mai 2025 20:55)

    Wow, da muss man ja auch noch schwindelfrei sein bei eurer Tour. So ein Tartellete hätte ich dann auch genommen :)
    Viel Spaß weiterhin!
    LG Laura

  • #3

    Martina Krüger (Montag, 26 Mai 2025 21:20)

    Hallo Max, ich schicke euch meinen Respekt. Das war ja ein gelungener Anfang.
    Weiterhin gute Fahrt und Rückenwind!

  • #4

    Heiko (Montag, 26 Mai 2025 22:46)

    Wow, ich bin sprachlos, was für ein Start. Toll

  • #5

    Katja (Montag, 26 Mai 2025 23:14)

    Bezaubernde Fotos von euch ❤️❤️❤️

  • #6

    Mechthild (Dienstag, 27 Mai 2025 17:12)

    Respekt! Ihr macht einen super motivierten Eindruck!! Weiter so!