Der Tag begann heute richtig entspannt auf unerem kleinen aber feinen Campingplatz in Le Migron. Wir hatten uns ja gestern zum Kaffeestopp beim Bäcker gleich noch ein Baguette und Konfitüre gekauft. So konnten wir heute gleich auf dem Campingplatz Kaffee kochen und Frühstücken. Kurz nach 10 waren dann auch unsere Zelte trocken, die Fahrräder aufgeladen und wir rollten los. Zunächst erst einmal weiter am Canal de la Martinière entlang, später wieder direkt am Ufer der Loire. Der Weg führte immer über separate Radwege oder über ruhige Nebenstrassen. In Le Pellerin entschieden wir uns, am Südufer der Loire zu bleiben. Dieser Weg hatte zwar in La Montagne einige zusätzliche Steigungen, führte aber weniger über starkbefahrene Strassen. Und das war uns am Ende wichtiger. Zuvor erreichten wir aber kurz hinter Le Pellerin das erste Schloss auf unerer Tour. Das Chateau du Pé ist zwar keines der bekannten Loire-Schlösser, aber es war eben für uns das Erste. Heute ist dort übrigens ein Kindergarten untergebracht. Der wirklich immer gut ausgeschilderte Weg führte uns dann durch wenig schöne Aussenbezirke hinein in die Metropole Nantes. Mit seinen 670'000 Einwohnern ist Nantes die grösste Stadt in der Region Loire-Atlantique. Und trotz Baustellen war der Radweg hervorragend ausgeschildert, so dass wir auch ohne Probleme den Weg entlang des nördlichen Loireufers heraus aus der Stadt gefunden haben. Hier können sich viele Städte in Deutschland ein Beispiel nehmen.
Der Weg führte nun wieder über ruhige Nebenstrassen und kleine Dörfchen in Richtung Nordost, in Richtung unseres Tageszieles Ancenis. Unterwegs fanden wir einen kleinen Gemüseladen und haben dort für gerade mal 9,35 Euro frisches Gemüse und Kartoffeln für unser Abendessen und ein Brot für morgen zum Frühstück gekauft. Und so war das, von unserem Küchenchef Mario gekochte Abendessen zusammen mit einem schönen Becher Rotwein der Höhepunkt des Tages.
Und während ich jetzt hier den Bericht schreibe, haben Christine und Mario auch schon wieder alles abgewaschen. So kann die Reise gerne weiter gehen. La vie est belle ...




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Karin (Dienstag, 27 Mai 2025 21:31)
Freue mich jedes Mal auf die abendliche Lektüre!!
Katja (Dienstag, 27 Mai 2025 21:41)
La VIE ganz soooo belle sein!!!!!!!! GÖNN ES UNS ALLEN ❤️❤️❤️❤️❤️
Heiko (Dienstag, 27 Mai 2025 21:49)
Vielen Dank, dass ihr uns mit nehmt und du, lieber Max, jeden Abend dir die Zeit nimmst, den Tag Revue passieren zu lassen und so toll darüber schreibst.
Danke
Evi (Dienstag, 27 Mai 2025 22:07)
Da kann ich mich Heiko's Worten nur anschließen.
Vielen Dank für die interessanten Reisebeschreibungen.
Ich wünsche euch auch weiterhin gelungene und
interessante Radeltage.
Ulli F. (Dienstag, 27 Mai 2025 22:10)
Seid Ihr noch in der Bretagne? Muscadet war der (Weiß -) Wein, der so gut schmeckte.
Ulli F. (Dienstag, 27 Mai 2025 22:15)
Ich seh nur den Fluss. Wo ist die Brücke?
Eberhard (Mittwoch, 28 Mai 2025 10:17)
Hätte ich nicht gedacht, dass Frankreich so ein Fahrradland ist! Deine Berichte und Bilder machen richtig Lust, sich selbst aufzumachen!
Weiter gute Fahrt und liebe Grüße!
Ines und Harry (Mittwoch, 28 Mai 2025 11:04)
Lieber Freund, danke für Deine wunderbar beschriebenen Wege, die Ihr zurück legt. Ich lese sie Harry jeden Morgen vor.
Herzliche Grüße an Deine Mitradler und seid weiter behütet.