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Chambord

Heute stand mit dem königlichen Schloss Chambord das grösste der Schlösser unserer Reise auf dem Plan. 

Nach einem, wie gewohnt leckeren Frühstück starteten wir gegen 09:30 vom Campingplatz in Blois und folgten der Loire bis nach Saint-Dyé-sur-Loire. Dort bogen wir südostwärts in Richtung Chambord ab und erreichten das riesige Schloss nach gut 15km. Das alles wieder bei bestem Radelwetter. Nachdem wir die Fahrräder abgestellt hatten begann es leicht zu nieseln. Und das obwohl die Wetterlügner etwas anderes erzählt hatten. Naja, für uns hat es gepasst, denn wir waren ja mehr oder weniger drin. Zunächst aber ein kurzer Besuch in der Kapelle ausserhalb des Schlosses. Eine Kerze anzünden, ein Dankesgebet ... und in der Nacht auf heute habe ich zum ersten Mal Beate im Traum gesehen. Und das gleich zweimal. Für mich ist das ein Zeichen, dass sie wirklich auf dieser Tour dabei ist. 

Chambord ist wirklich riesig. Alles gruppiert sich um den Donjon, den viereckigen Kern des Schlosses mit der Doppelwendeltreppe in der Mitte. Von dieser Treppe hatten wir gehört, doch nicht erwartet, dass diese sich innerhalb des Gebäudes befindet. So gelangt mal auf den Besichtigungsrunden immer wieder zur, von Leonardo da Vinci inspirierten, Wendeltreppe zurück. Im Inneren gibt es 60 Räume anzuschauen, die die verschiedenen Zeitepochen im Schloss wiedergeben. Da störte es uns wenig, dass es draussen regnete.

Zum Mittag gab es Sandwiches im Schlosscafe, die aber lange nicht so gut waren, wie die von gestern in der Boulangerie in Blois.

Gegen 14:00 verliessen wir das Schloss, doch es nieselte immer noch. So hier es - zum ersten Mal auf unserer Reise - die Regensachen rauskramen und anziehen. Nach gut 15km in Muides-sur-Loire war der Regen vorbei und wir konnten die restlichen Kilometer bis Beaugency wieder normal weiterradeln. Dabei kamen wir auch an einem der französischen Atomkraftwerke vorbei, in denen jetzt wohl auch Strom für Deutschland hergestellt wird. In Beaugency kauften wir noch für unser Abendessen ein und radelten dann über den Pont de Beaugency wieder ans südliche Loireufer auf den Campingplatz. Der Wind weht heute recht frisch und so sitzen wir heute im Aufenthaltsraum für die Radler. Solche Räume, mit Steckdosen, Kühlschrank und Mirkowelle, manchmal auch mit Kaffeemaschinen und Herd und sogar Geschirr haben wir hier auf den allermeisten Campingplätzen angetroffen. Die sind hier auf Radfahrer eingestellt ...  

Chambord
Chambord
Die Kapelle vor dem Schloss
Die Kapelle vor dem Schloss
die doppelte Wendeltreppe im Inneren des Donjon
die doppelte Wendeltreppe im Inneren des Donjon
die Brücke von Beaugency war lange Zeit die einzige Brücke zwischen Orleans und Bliois
die Brücke von Beaugency war lange Zeit die einzige Brücke zwischen Orleans und Bliois

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Kommentare: 4
  • #1

    Silke Wiedemann (Mittwoch, 04 Juni 2025 21:28)

    Hallo ihr 2,
    das scheint, trotz Nieselregen, ein schöner Tag gewesen zu sein und liest sich ganz toll.
    Ich drücke Euch die Daumen, daß das Wetter umschwenkt und Ihr weiter, bei schönstem Wetter, Eure Tour fortsetzen könnt�
    Liebe Grüße

  • #2

    Heiko (Donnerstag, 05 Juni 2025 12:40)

    Hallo Ihr Lieben,

    Dankeschön für die schönen Bilder.
    Wieder ein tolles Ziel, dass ihr dort erreicht habt.

    Für heute wünsche ich Euch auch schöneres Wetter und gutes Ankommen beim heutigen Ziel.

    Liebe Grüsse, Heiko

  • #3

    Ulli F. (Donnerstag, 05 Juni 2025 15:16)

    Max, kennst Du das?: Lang-lang-kurz-kurz-Wiege...TRITT. Vermutlich Dein täglicher Pedal-Tanz. Wir hatten am Mittwochabend: Lang-lang-kurz-kurz-Wiege...SCHRITT mit Fork &
    Fiddle. Und geschmeckt hat auch alles. Aber gefehlt hast Du schon...

  • #4

    Sonja (Donnerstag, 05 Juni 2025 19:45)

    Hallo Max, heute habe ich es endlich mal geschafft, Deinen ReiseBlog zu durchstöbern. Schöne Fotos, wenngleich mir dieses wunderschöne Gebiet der Erde, auf dem ihr euch derzeit bewegt, nicht sehr bekannt ist. Mit Frankreich hatten wir es bisher noch nicht so. Aber für Dich hat ja diese Reise eine besondere Bedeutung. Somit wünsche ich Dir noch viele positive und wundervolle Eindrücke und Erlebnisse - auch spiritueller Natur.
    Unsere Radtour war ebenfalls wunderschön, wenn auch viel entspannter. Ihr habt ja doch einige Steigungen zu bewältigen. Liebe Grüße und bis die Tage auch von Reinhard