Orleans hatte ich in meiner ursprünglichen Reiseplanung gar nicht berücksichtigt. Weil Grossstädte sind nicht so meins. Doch Christine wollte gerne auf den Spuren von Jeanne d'Arc wandeln.
Und so begaben wir uns heute Morgen gegen 09:30 auf den rund 30km langen Weg nach Orleans. Mit Rückenwind und fast ohne Steigungen haben wir das in gut 1 1/2 Stunden geschafft. Fahrräder abstellen und dann los ... auf die Suche nach Jeanne d'Arc. In unserer Fahrradkarte war ein Maison de Jeanne d Arc vermerkt. Doch das war nur eine Art Kino mit einem Film in französisch und englisch.
Im Musee historique et archeologique sollte aber auch eine Ausstellung über Jeanne d'Arc sein. Aber das war ein Satz mit x.
Enttäuscht zogen wir weiter zur riesigen Kathedrale von Orleans. Und dort fanden wir dann auch die Geschichte von Jeanne d'Arc. Verewigt in 10 grossen Bleiglasfenstern im Kirchenraum. Die Bilder und die ganze Kathedrale haben uns sehr beeindruckt. Nach unserer Mittaspause liefen wir noch zur Statue von Jeanne d'Arc.
Nach einem Blick auf den Wetterbericht, der für den gesamten Nachmittag und Abend Regen gemeldet hatte, entschieden wir uns, auf den Film zu verzichten und gleich weiter zu radeln um noch einigermassen trocken auf dem Campingplatz in Jargeau anzukommen. Da es anfing zu regnen, starteten wir in Regenkleidung, die uns auf dem Weg aber mehr wärmte als vor den wenigen Regentropfen zu schützen.
Auf dem Campingplatz entschieden wir uns dann, ein festes Zelt zu mieten um einserseits am Abend einen trockenen Sitzplatz zu haben und andererseits morgen früh nicht klatschnasse Zelte einpacken zu müssen. Und das war definitiv eine richtige Entscheidung, denn wir sitzen warm und trocken ...




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