Ausgeruht begann der Tag mit dem Frühstück im Hotel. Da wir die Zelte nicht abbauen mussten, konnten wir bereits gegen 09:15 starten. Und das war auch gut so, denn heute waren für den Nachmittag immerhin 35°C gemeldet. So war es gut früh zu starten. Verfahren konnten wir uns heute nicht. Einige der wichtigsten Sätze in der heutigen Reisebeschreibung waren ... weiter auf dem Radweg entlang des Kanals ... wechseln sie das Ufer des Kanals ...stetig dem Kanallauf folgen ... radeln sie auf der linken Kanalseite weiter ...
Der Canal du Rhône au Rhin war heute unser stetiger Begleiter.
Nach 12km ein erster Stopp - wir hatten die 1000km Marke erreicht. Bei Valdieu-Lutran hatten wir dann bereits vor dem Mittag den höchsten Punkt unserer gesamten Reise erreicht. Denn von nun an ging es bergab, hinunter in die Ebene des Rheins. Zunächst an der Schleusentreppe von Valdieu entlang. Hier liegen auf einer Länge von 3km zwölf Schleusen hintereinander um den natürlichen Höhenunterschied (30m) zwischen Rhein- und Rhonebecken zu überbrücken. Herrlich, dort einfach hinab zu rollen. Mittagspause nach rund 35km am Hafen von Dannemarie - ein regelrechter Radlertreff. Da wir das enge Tal des Doubs verlassen hatten und nun im weiten Elsass unterwegs waren, gab es auch viel weniger Schatten. So radelten wir dann nach unserer Mittagspause fast ausschliesslich in der Sonne - und bei 35 Grad kühlt der Fahrtwind auch nicht mehr. Zum Glück ging es jetzt immer leicht bergab. Und so erreichten wir gegen 14:15 Uhr bereits den Campingplatz in Mulhouse. Im Schatten warteten wir, dass es 15:00 Uhr wurde und die Rezeption wieder öffnete. Einchecken, Zelte aufbauen - vorallem um sie zu trocknen - Ankunftsbier und dann ab in den Pool - herrlich.
Am Abend radelten wir dann noch die rund 2km ins Zentrum von Mulhouse, bummelten durch die Stadt, freuten uns und genossen ein Bierrestaurand mit 31 Sorten Bier vom Zapfhahn. Und gönnten uns in einer typischen Elsässer Weinstube unser letztes gemeinsames Abendessen.
Beim Weiterbummeln durch die Stadt kamen wir noch zu einem Konzert in der St. Stephanskirche. Der Basler Liedermacher Aaron Wälchli spielte in der Kirche. Dass er Schweizer, oder besser Basler war, erfuhren wir aber erst, nachdem wir uns auf Englich für die Überraschung bedankt hatten. Auf alle Fälle war es ein wunderbarer Abschluss unserer Reise.
Knapp 40km bis zum Bahnhof in Basel, liegen morgen noch vor uns ...





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