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Wasser über Wasser ...

... und damit meine ich nicht die wenigen Regentropfen, die von oben kamen. Damit meine ich die Überquerung der Loire auf der Kanalbrücke von Briare - neben dem Kanal über die Loire.

Der Tag begann missmutig. ich bin es einfach nicht gewohnt, dass ständig jemand denkt zu wissen, was ich gerade suche, tun möchte oder denke. Und ständig Hilfe angeboten zu bekommen, obwohl ich garnicht danach gefragt habe. Da braucht es dann eben manchmal nur eine Kleinigkeit ...

Ok, ausgesprochen und geklärt. Nach dem Frühstück wollten wir los. Doch bei Christine fehlte am Hinterrad die Luft. Also alles wieder abladen und flicken. Leider hab ich da wohl den Reifen nicht gründlich genug untersucht ... Da ich mit meiner kleinen Handluftpumpe nicht genug Luft in den Reifen bekomme, fuhren wir noch eine Tankstelle an - vergeblich, denn da gabs nur Benzin, keine Luft. Also musste es erst mal so gehen. Rund 12 Kilometer waren es bis Briare. Und die rollten, so wie alle Kilometer an diesem Tag ziemlich zäh. Das lag vorallem am Wind, der recht kräftig aus Südwest bliess. Nun, in Orleans hat die Loire ihren nördlichsten Punkt erreicht und jetzt radeln wir wieder stramm Richtung Süden und Südosten. Und so kam der Wind halt recht oft von vorn und das auch noch recht kräftig.

Nach rund 15km erreichten wir Briare und damit die Brücke mit der der Canal Laterare a la Loire die Loire überquert. Am Wasser entlang übers Wasser. Bei Gegenverkehr auf dem doch schmalen Weg ohne Geländer zum Wasser hin, haben wir den Lenker dann doch etwas fester gehalten. Danach fanden wir gleich am gegenüberliegenden Ufer eine Chocolaterie. Da konnten wir auch nicht vorbei. Also Stärkung mit einem Eisbecher, ein paar Macarons zum Mitnehmen ...

Den Rest des Tages folgten wir dann fast ausschliesslich dem Kanal, den wir in Gegenrichtung überquert hatten.

Rund 10 Kilometer vor dem Ziel hatte dann Mario plötzlich keine Luft mehr auf dem Vorderreifen - Platten Nr. 2. Meine kleine Luftpumpe wusste gar nicht, was heute los ist. Kurz vorm Campingplatz, wir hatten gerade nach dem Weg gefragt, war bei Christine hinten die Luft wieder raus. Zum Glück an einer der hier recht zahlreichen Velo-Servicestationen. So hatte ich wenigstens eine ordentliche Pumpe. Und dann habe ich auch den Übeltäter gefunden. Ein klitzekleiner Glassplitter im Reifen. Betet, dass morgen alles hält. 

Und während ich also flickte, Christine schon mal noch einen Ersatzschlauch kaufte, fuhr Mario schon mal vor zum Campingplatz. Doch der war voll. Klar, ist halt Pfingsten. Doch zum Glück konnte uns Mario beim direkt gegenüberliegenden Kanuclub einen Stellplatz organisieren. Die Einrichtungen des Campingplatzes dürfen wir mit nutzen. Danke Herr, dass alles so gut geklappt hat.

Kanalbrücke über die Loire

Chocolaterie am gegenüberliegenden Ufer

Radweg am Ufer des Canal du Rhone au Rhin

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